Presse
30.06.2020, 12:00 Uhr | Alexander Krieger
Besuch von Minister Guido Wolf
Die Lage des Gastgewerbes stand im Mittelpunkt eines Besuches von Minister Guido Wolf in Heidenheim.
Der Besuch führte Wolf, der sich in der Landesregierung um den Tourismus kümmert, sowie den CDU-Kreisvorsitzenden  Magnus Welsch zunächst in die Heidenheimer „Linde“, wo die Inhaber Martin und Monika Bosch die Lage in Hotellerie und Gastronomie schilderten. Beide berichteten, dass bei vielen Gästen nach wie vor Verunsicherung zu spüren sei. So sei vielen nicht bekannt, dass die Maskenpflicht für Gäste mittlerweile vollständig entfallen sei.

Zufrieden zeigten sich die Geschwister Bosch mit der finanziellen Unterstützung durch die Landesregierung. Der Zuschuss aus dem ersten Hilfspaket der Landesregierung sei zügig ausgezahlt worden. Wolf verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass seit dem 01. Juli weitere Hilfen durch das Gastgewerbe beantragt werden können. „Wir sind sehr froh, dass wir als CDU dieses Stabilisierungspaket mit einem Volumen von 330 Millionen Euro erkämpft haben“, so Wolf.  So könne bei einem Liquiditätsengpass – zusätzlich zu einem Grundbetrag von 3000,-€ – ein Zuschuss in Höhe von 2000 € pro Vollzeitäquivalent beantragt werden. Auch Auszubildende würden berücksichtigt. Die Lage der Auszubildenden ist auch eine Herzensangelegenheit von Martin Bosch. „Wir müssen darauf achten, dass wir nach der Pandemie nicht mit einem noch größeren Fachkräftemangel dastehen als zuvor“, so Bosch, der sich auch als Vorsitzender der Fachgruppe „Berufsbildung“ im Landesverband des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) engagiert. Er selbst werde auch weiterhin in gleichem Umfang ausbilden.

Wolf verwies zudem darauf, dass derzeit eine große Werbekampagne für Urlaub in Baden-Württemberg anlaufe. Der CDU-Kreisvorsitzende Welsch brach in diesem Zusammenhang eine Lanze für die touristisch interessanten Ziele in der Region: „Der Landkreis Heidenheim hat mindestens genauso viel Aufmerksamkeit verdient wie die klassischen Urlaubsorte am Bodensee oder im Schwarzwald“, so Welsch. Er versprach, mit dem DEHOGA vor Ort in Kontakt zu bleiben.

Nach dem Besuch der „Linde“ ging es für Wolf und Welsch weiter in die CDU-Geschäftsstelle in der Grabenstraße, wo sie gemeinsam mit Oberbürgermeister Bernhard Ilg insgesamt 91 Zuschauern in einem Livestream für Fragen zur Verfügung standen. Dabei ging es auch um die deutsche EU-Ratspräsidentschaft und die Lehren aus den Krawallen in Stuttgart. Ilg äußerte in diesem Zusammenhang seinen Unmut darüber, dass die Grünen Maßnahmen wie etwa eine Videoüberwachung an neuralgischen Punkten blockierten: „Ich habe keinerlei Verständnis dafür, dass wir dem Vandalismus  etwa an unserer Stadtbibliothek – einfach tatenlos zusehen sollen“, so Ilg.

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